Erste digitale Gesundheitsakte geht an den Start

Die weltweiten Ausgaben auf dem Gesundheitsmarkt werden laut einer Anlayse des Economist im Vergleich zu heute um etwa 56 Prozent steigen. Warum? Das Durchschnittsalter der Weltbevölkerung wird immer höher. Zudem wird die Mittelschicht immer größer.

Aus diesen Gründen beschäftigen sich weltweit bereits viele Technologie-Firmen mit der Entwicklung neuer Lösungen für die Bereiche Medizin, Pharma und Gesundheitsmanagement.

In Deutschland ist von dieser Aufbruchstimmung noch nicht viel zu spüren. Hier steckt die Digitalisierung des Gesundheitsmarktes noch vergleichsweise in den Kinderschuhen. Die internationalen Trends werden aber über kurz oder lang dazu führen, dass sich auch das deutsche Gesundheitssystem verändern wird.

Trends verändern das Gesundheitssystem.

Einer dieser Trends ist „Big Data“. Daten können die Forschung beschleunigen. Damit können der Gesundheitszustand des Einzelnen verbessert und gesundheitliche Versorgungssysteme optimiert werden.

Ein weiterer Trend ist das Internet of Things (IoT), das eng mit dem Thema Big Data verbunden ist. Hier sammeln Tracking-Devices medizinische Daten. Diese Daten werden dann an Ärzte und Angehörige weitergeleitet. So wird eine engere medizinische Überwachung möglich.

Beim Sortieren, Strukturieren und Analysieren der anfallenden Datenmengen hilft Künstliche Intelligenz. Sie kann Muster von Krankheitsbildern erkennen. Die Basis, um individuelle Behandlungslösungen für Patienten zu entwickeln. Auch sogenannte Predictive Analytics werten Daten aus. Ärzte können auf ihrer Grundlage genauere Diagnosen stellen und bereits in der Früherkennung aktiv werden.

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