Einkaufen der Zukunft – Kunden wollen digitale Services

Heute in der Stadt shoppen, morgen online bestellen – so sieht die neue Welt des Einkaufens aus. Verbraucher wollen online und offline einkaufen. Dabei wollen sie die Vorzüge des Einkaufens im Geschäft mit dem Komfort des Online-Shoppings verbinden. Zu diesem Ergebnis kommt auch eine repräsentative Befragung, die im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt wurde.

Befragt nach ihren Wünschen beim Einkaufen im Geschäft, steht die Lieferung von im Laden gekaufter Ware direkt nach Hause ganz oben auf der Prioritätenliste. Ebenfalls weit oben steht WLAN im Geschäft bzw. im Shoppingcenter.

Schon die Information im Internet, ob ein Artikel im stationären Shop verfügbar ist, ist für viele Kunden ein starker Besuchsimpuls. Hierzu wird eine Echtzeit-Information auf dem Smartphone über die Produktverfügbarkeit im stationären Shop als hilfreich empfunden.

Vorteile von Online- und Offlineshopping verknüpfen

„Kunden besuchen immer wieder gerne bestimmte Geschäfte, weil sie dort neben der persönlichen Beratung passende Angebote in einer angenehmen Atmosphäre auch haptisch erfahren und testen können. Weil die Kunden das Beste aus beiden Welten wollen, fordern sie aber auch im Laden digitale Services“, sagt Bitkom Handelsexpertin Julia Miosga.

„Stationäre Händler müssen für Internetnutzer spezielle Angebote bereithalten, um sie als Kunden zu gewinnen beziehungsweise auch in Zukunft zu halten. Dafür ist ein Omnichannel-Ansatz sinnvoll, also ein cleveres Zusammenspiel von stationärem Handel, digitalen Services und Online-Shop.“

Sonderangebote per SMS oder WhatsApp kommunizieren

Viele Shopper sind zudem Fan von Loyalitäts- bzw. Bonusprogrammen, mit denen man via Smartphone Treuepunkte sammeln kann, wie etwa Payback, Shopkick oder 10 Stamps. Unter den Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 14 bis 29 Jahren sind dies bereits 44 Prozent. Mehr als jeder siebte (18 Prozent) würde beim Einkauf im Geschäft außerdem gerne auf Tablets in Umkleidekabinen zurückgreifen, über die man beispielsweise Kleidungsstücke aus dem Verkaufsraum anfordern kann.

Auch eine Anzeige von individuell zugeschnittenen Sonderangeboten per SMS oder WhatsApp im entsprechenden Shop oder in dessen Nähe wird – insbesondere von der jüngeren Zielgruppe – gewünscht. Jeder vierte 14- bis 29-jährige sagt zum Beispiel, dass er gerne automatisch beim Verlassen des Ladens über das Smartphone, in dem die Kreditkarteninfos hinterlegt sind, zahlen würde. Ebenfalls jeder vierte in dieser Altersgruppe hätte gerne Virtual-Reality- oder Augmented-Reality-Brillen, um Gegenstände in das eigene Zuhause zu projizieren.

„Wenn beide Einkaufswelten – online wie offline – voneinander lernen und weiter zusammenwachsen, kann dem Kunden ein ganzheitliches Shoppingerlebnis geboten werden“, sagt Miosga. „Viele Händler setzen das schon um. Reine Online-Player eröffnen Läden in den Innenstädten und immer mehr stationäre Händler finden Wege, den Online-Handel für sich zu nutzen und haben eine erfolgreiche Präsenz im Internet eingerichtet.“ Die enge Verzahnung von Offline- und Online-Kanälen sei deshalb ein Muss für den erfolgreichen Händler der Zukunft.

Wie eWLAN® Sie bei der Digitalisierung des Shoppens unterstützen kann, erfahren Sie hier ...