GEW Umfrage: Wie digital sind Deutschlands Schulen?

Die Schulen in Deutschland sind für ihren Auftrag, die Schülerinnen und Schüler auf die Anforderungen der digitalen Welt vorzubereiten, schlecht aufgestellt. Die Lehrkräfte sehen einen  dringenden Modernisierungs- und Sanierungsbedarf.

„82 Prozent der Befragten mahnen die Verbesserung der digitalen Ausstattung der Schulen als sehr wichtig bzw. wichtig an. 89 Prozent verlangen, dass die Bereitstellung zusätzlicher Gelder dafür höchste bzw. hohe Priorität haben müsse. Das ist für die bisherigen Bemühungen der Politik, Schulen an die digitale Entwicklung anzukoppeln, ein Armutszeugnis“, betonte Marlis Tepe, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), mit Blick auf die Ergebnisse der Studie „Gebäudequalität von Bildungseinrichtungen“, die sie Ende September während einer Pressekonferenz in Berlin vorstellte. Für die Mitglieder der Bildungsgewerkschaft ist die Untersuchung repräsentativ.

Politik muss endlich handeln

„Politik muss endlich handeln und sich auf substanzielle Verbesserungen an den Schulen verständigen: Wir regen eine nationale Bildungsstrategie an, damit nicht weiterhin von unterschiedlichen Akteuren an vielen verschiedenen Baustellen herumgewerkelt wird. Dafür braucht es einen Schulterschluss von Bund, Ländern und Kommunen. Fünf Milliarden Euro aus dem Digitalpakt und 3,5 Milliarden Euro für die Schulsanierung – wie im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD vorgesehen – reichen bei weitem nicht aus. Das belegen die Ergebnisse unserer Untersuchung ebenso wie die neuesten Zahlen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die allein an den Schulen einen Sanierungsstau von 47,7 Milliarden Euro errechnet hat“, sagte Tepe. „Wir schlagen einen Bildungsgipfel vor, der sich auch intensiv mit dem Thema Fachkräftemangel beschäftigen muss. Die GEW bietet ihre Mitarbeit und Unterstützung für die Entwicklung und Umsetzung von Lösungsstrategien an.“

Auch ein leistungsfähiges WLAN-Netz ist von großer Bedeutung

Als drängendste Anforderungen benannten die Lehrkräfte Grundlagen wie die technische Wartung und Betreuung der digitalen Ausstattung (94 Prozent), die Bereitstellung von Hardware für die Lehrkräfte (90 Prozent) und die Lernenden (84 Prozent) sowie eine umfassende Fortbildung (85 Prozent). Auch der Infrastruktur, der Verfügbarkeit (87 Prozent) und Leistungsfähigkeit (89 Prozent) eines WLAN-Netzes, messen die Lehrkräfte hohe Bedeutung bei. „Die Lehrerinnen und Lehrer setzen darauf, dass der Staat bei der Digitalisierung den Hut aufbehält und nicht den großen Medienkonzernen Tür und Tor öffnet (85 Prozent). Der Datenschutz ist für die Befragten nicht verhandelbar: 89 Prozent betonen, dass dieser sehr wichtig bzw. wichtig sei“, sagte die GEW-Vorsitzende. „Und die Lehrkräfte unterstreichen den Primat der Pädagogik gegenüber der Technik: 83 Prozent wollen, dass sich die digitale Ausstattung nach dem pädagogischen Konzept der Schule ausrichtet.“

eWLAN® ist nicht einfach nur WLAN-Hardware. Ihr Partner vor Ort berät Sie individuell und sorgt im Anschluss auch für Installtion und einen sicheren Betrieb, so dass Lehrer und Schulverwaltung entlastet werden. Neben einem zuverlässigen und sicheren WLAN-Netz beraten wir auch Schulen und Bildunseinrichtungen zu weiteren Themen der Digitalisierung wie ein digitales schwarzes Brett oder einem sicheren Gästezugang für Schüler und Externe. Detaillierte Informationen finden Sie hier ... Auch unser Whitepaper "WLAN in der Bildung" gewährt Ihnen einen tieferen Einblick in dieses wichtige Thema.