Kunden in der digitalen Welt bleiben vielen Unternehmen fremd


Praktisch alle Unternehmen versuchen, online ihre Kunden zu erreichen und sammeln dabei viele Daten – aber nur zwei Drittel versuchen, die Wünsche durch Analyse von Nutzerdaten besser zu verstehen. Vor allem kleine Unternehmen sind zurückhaltend, wenn es darum geht auszuwerten, wie Kunden das digitale Angebot nutzen. 

Dies ist ein Ergebnis der Bitkom-Studie „Digitale Kundenbeziehungen“ zum Einsatz von Digital Analytics & Optimization. 

Um Unternehmen die Möglichkeit zu geben, selbst festzustellen wie stark sie das Potenzial ausnutzen, mehr über ihre digitalen Kundenbeziehungen zu erfahren, hat Bitkom den Digital Analytics & Optimization Maturity Index (DAOMI) entwickelt. Für die Gesamtwirtschaft liegt der Wert aktuell bei 26 auf einer Skala von 0 bis 100. 

Die Bitkom-Analyse zeigt zugleich, dass die großen Unternehmen deutlich weiter sind als die kleinen. So liegt der DAOMI-Wert bei den Unternehmen mit 20 bis 99 Mitarbeitern nur bei 23, bei denen mit 100 bis 499 Mitarbeitern bei 33. Die Großunternehmen mit 500 und mehr Beschäftigten erzielen dagegen sogar einen Wert von 47. Auch zwischen den Branchen gibt es Unterschiede. Vorreiter sind die Automobilindustrie (31) und der Handel (30), gefolgt von der ITK-Branche (28). 

im Rahmen der repräsentativen Umfrage wurden Führungskräfte von 1.005 Unternehmen mit mindestens 20 Mitarbeitern befragt, die in ihrem Unternehmen für das Thema digitale Kundenbeziehungen verantwortlich sind. 

Dazu zählen Geschäftsführer und Vorstandsmitglieder sowie Entscheider aus den Bereichen Marketing, Informationstechnik, digitale Technologien, Datenanalyse, operatives Geschäft, Finanzwesen und Business Development.

Die vollständige Studie können Sie unter dem folgenden Link herunterladen:

https://www.bitkom.org/Presse/Anhaenge-an-PIs/2017/11-November/Bitkom-Charts-PK-DAOMI-09-11-2017-pub-2.pdf