Menschen laufen zwischen Regalreihen

Vernetzter Handel – Ladenoptimierung, Sicherheit und optimiertes Kauferlebnis

Videosysteme sind aus dem stationären Handel seit Jahrzehnten nicht mehr wegzudenken. Sie gelten als verlässliches Hilfsmittel, um die Sicherheit von Personal, Kunden und Waren zu gewährleisten. In Verbindung mit digitalen Technologien lassen sich die Systeme heute auch für die Ladenoptimierung sowie für die Personalisierung von Einkaufserlebnissen nutzen.

Attraktivität des stationären Handels steigt

Der stationäre Handel bleibt auch weiterhin attraktiv. Im Jahr 2018 hat er sogar wieder zugelegt. So hat sich laut einer PwC Studie der Anteil der Verbraucher, die mindestens einmal pro Woche im Laden um die Ecke einkaufen, von 46 Prozent im Jahr 2016 auf 59 Prozent im Jahr 2018 erhöht. Und das trotz stetig zunehmender Digitalisierung. Doch gerade in punkto Ladendesign und Personalisierung gibt es gemäß der PwC Studie Nachholbedarf: Instore-Analysen zur Ladenoptimierung und Verbesserung des Einkaufserlebnisses der Kunden gewinnen somit weiter an Relevanz.

Intelligente Kameras sammeln im Handel wertvolle Daten

Intelligente Kameras geben zum Beispiel Aufschluss über die Besucherfrequenz oder zurückgelegte Laufwege innerhalb des Geschäfts. Auf diese Weise können nicht nur wertvolle Daten für die Personalplanung und für die Gestaltung des Ladens gesammelt, sondern auch Maßnahmen zur Anpassung an die Zielgruppe ergriffen werden.

Als optische Sensoren genutzt, liefern die Kameras neben aussagekräftigen Bildern auch Zonenanalysen ausgewählter Ladenbereiche. Mit einer in die Kamera integrierten Analyse-Software kann entweder die gesamte Fläche ausgewertet werden oder auch einzelne, besonders relevante Bereiche, wobei die Größe der Zonen flexibel ist. Die optischen Sensoren erfassen Bewegungen. Damit können Frequenzen am Eingang oder in einzelnen Zonen sowie Laufwege, Stopps und Verweilzeiten mit großer Genauigkeit erkannt werden.

Auch demographische Daten lassen sich ermitteln

Demographische Daten lassen sich ebenfalls über spezielle optische Sensoren ermitteln. So können beispielsweise durch die Erfassung von Alters- und Geschlechtsinformationen Inhalte oder Werbebotschaften kontinuierlich auf die tatsächliche Situation angepasst werden. Dank der zielgerichteten und direkten Ansprache verbessert sich das Einkaufserlebnis des Kunden. Mit einer Datenerhebung sowohl im Eingangsbereich als auch an der Kasse lassen sich darüber hinaus Abweichungen von der Besucher- zur Käufergruppe ermitteln.

Mithilfe dieser Analysen können Händler zudem Conversions darstellen. Auf diese Weise können sie entsprechende geschäftsrelevante Informationen gewinnen und verkaufsfördernde Maßnahmen ergreifen. Über die Auswertung von Laufwegen und Verweilzeiten können Produkte und Sonderposten optimal im Laden platziert und die Attraktivität von Aktionsflächen oder Planogrammen gemessen werden. Auch die Ausrichtung von Werbung lässt sich auf Basis der Zielgruppen anpassen.

Ein offenes System bietet dem Handel viele Möglichkeiten

Analysedaten im stationären Handel bieten wichtige Einblicke in die Kundenstruktur und in Vorlieben der Kunden. Das sind Vorteile, die der Onlinehandel schon lange kennt und für sich nutzt. In Kombination mit weiteren Systemen und deren Daten – zum Beispiel Kassen- und Verkaufszahlen –  erhöht sich die Aussagekraft. Weitere Stärken zeigen sich vor allem bei der Integration mit Instore-Kommunikationslösungen wie Musik und Digital Signage. Hierdurch kann ein Medienkreislauf entstehen, der sich kontinuierlich an die Situation im Laden und die individuellen Kundenbedürfnisse anpasst.

Voraussetzung für den vernetzten Handel ist ein professionelles Unternehmens-WLAN und entsprechende Datensammler. Unsere Premiumpartner unterstützen Sie gern, mit Ihnen gemeinsam eine passgenaue eWLAN® Lösung zu entwickeln und zu implementieren. Für Ihren maximalen Geschäftserfolg.

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