Grafik über Studie zum Handyverbot an Schulen

Infografik zu Smartphone Nutzung an Schulen

Deutsche Schulen smartphone-freie Zonen

Smartphones stehen in den meisten deutschen Schulen auf dem Index. In mehr als der Hälfte der Schulen sind Handys im Unterricht verboten. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von gut 500 Lehrern der Sekundarstufe I im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Demnach gibt es in jeder sechsten Schule sogar ein generelles Handyverbot.

In vielen Fällen ist die Handynutzung je nach Lehrer und Fach unterschiedlich geregelt. In 45 Prozent der Schulen sind Handys bei bestimmten Lehrern verboten, in 43 Prozent in bestimmten Fächern. Lediglich an 4 Prozent der Schulen gibt es überhaupt kein Handyverbot.

Smartphones für Kinder und Jugendliche unverzichtbare Begleiter

„Smartphones sind für die allermeisten Menschen unverzichtbarer Begleiter in allen Lebenslagen – auch für Kinder und Jugendliche. Zwei Drittel der Zehn- bis Elfjährigen besitzen ein eigenes. Verbote ignorieren die Realität und bewirken oft das Gegenteil“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.

„Statt Smartphones wegzusperren, sollten wir unseren Kindern lieber so früh wie möglich beibringen, verantwortungsvoll damit umzugehen und sich sicher, souverän und selbstbewusst in der digitalen Welt zu bewegen.“

Smartphones, Tablets und Co klassischen Unterrichtsmitteln überlegen

Während fast jeder Lehrer privat ein Smartphone nutzt, spielt das Gerät im Unterrichtsalltag keine Rolle. Neun von zehn Lehrern setzen es nie im Unterricht ein, 8 Prozent allenfalls in Ausnahmefällen. Dagegen hält sich mit dem Overhead-Projektor ein Relikt aus analogen Zeiten. Drei von vier Lehrern setzen dieses Gerät an allen Unterrichtstagen, regelmäßig oder zumindest in Ausnahmefällen ein.

„Der Unterrichtsalltag scheint sich im Vergleich zum 20. Jahrhundert kaum verändert zu haben. Dabei sind digitale Geräte und Medien wie Smartphone, Tablet oder interaktive Whiteboards den klassischen Unterrichtsmitteln wie Tafel oder Overhead-Projektor weit überlegen“ sagt Berg. „Unterrichtsinhalte können mit digitalen Technologien besser und zielgerichteter vermittelt werden. So passen adaptive Lernsysteme das Lernangebot genau an den persönlichen Wissensstand und Lernfortschritt des Schülers an und ermöglichen so eine sehr individuelle Förderung.“

Flächendeckender Ausbau zu Smart Schools ein Muss

Bitkom setzt sich für den flächendeckenden Ausbau deutscher Schulen zu Smart Schools mit digitaler Infrastruktur, digitalen Curricula, entsprechend angepassten pädagogischen Konzepten und digitalkompetenten Lehrern ein. Derzeit gibt es bundesweit 41 Smart Schools.

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